Lapp Gruppe: Chancen für Flüchtlinge, Schüler und benachteiligte Jugendliche

Die Stuttgarter Lapp Gruppe übernimmt in vielfältigen Bereichen gesellschaftliche Verantwortung. Hier nur drei Beispiele:

  1. Flüchtlinge in Ausbildung: Ab Januar 2015 absolvierte ein Flüchtling aus Eritrea eine IHK-Einstiegsqualifizierung und wurde im September als regulärer Auszubildender übernommen. Auf Grund der guten Erfahrungen hat das Familienunternehmen nun beschlossen, in den nächsten drei Jahren (2016-2018) jährlich drei anerkannten Flüchtlingen die Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer zu ermöglichen. Dabei bietet Lapp den Flüchtlingen an, vor der Ausbildung eine IHK-Einstiegsqualifikation zu absolvieren. Erfahrungsgemäß ist ohne diese Vorbereitung eine reguläre Ausbildung eine zu große Hürde. Bestandteile des EQJ sind Schulungen im Ausbildungszentrum von Lapp und in der Produktion,  der Besuch der Berufsschule mit Förderunterricht in Deutsch, Gemeinschaftskunde, und Wirtschafts- und Sozialkunde sowie e-learning und Teamtraining. Zudem wird Lapp auf jeden Fall ein Verbundticket für den öffentlichen Nahverkehr finanzieren und, wenn nötig, auch bei der Wohnungssuche oder bei Behördengängen helfen. Auch als Ferienjobber konnten sich im vergangenen Sommer einige Flüchtlinge bei Lapp etwas dazu verdienen.

 

  1. Schulkooperationen: Eine offizielle Bildungspartnerschaft wurde 2010 mit dem Hegel-Gymnasium ins Leben gerufen. Ziel ist es, den Schülern die Vielfalt der Berufswelt anhand praktischer Bildungsprojekte näher zu bringen und eine Orientierung bei der Berufsfindung zu geben. Zu den Veranstaltungen, die seither regelmäßig umgesetzt werden, gehören unter anderem Themen wie „StartKlar“ – Unternehmenserkundung für die 9. Klassenstufe, „Umwelt im Unternehmen“ für die 10. und „Lean Management“ für die 11. Klassenstufe. Weitere „inoffizielle“ Partnerschaften bestehen mit der Robert-Koch-Realschule, der Freien Evangelischen Schule, der Bismarck Realschule, der Pestalozzi Schule und dem Eschbach Gymnasium. In Vorträgen über das Unternehmen, bei Vorstellung der Ausbildungsberufe durch die Azubis sowie bei Betriebsbesichtigungen, bekommen die Jugendlichen erste Einblicke ins Berufsleben. Darüber hinaus gewährt Lapp Schülerpraktika im kaufmännischen und technischen Bereich, die jedes Jahr von rund 40 Schülern wahrgenommen werden.

 

  1. Die zweite Chance: Die Lapp Gruppe gibt auch Menschen eine Chance, die es schwer haben einen Ausbildungsplatz zu bekommen, oder sich neu orientieren wollen. Wer beispielsweise eine abgeschlossene Berufsausbildung hat, sich dann aber doch für einen anderen Berufsweg entscheidet, muss unter Umständen umschulen und bis zu ein Jahr Theorie, sieben Monate ein betriebliches Praktikum und eine Prüfung bei der Handelskammer absolvieren. Die Lapp Gruppe unterstützt diese Entscheidungen und bietet Praktikumsplätze für Menschen an, die beispielsweise zu Industrie- sowie Groß- und Außenhandelskaufleuten oder zur Fachkraft für Lagerlogistik umschulen wollen. Jugendliche, die es schwer haben, einen Ausbildungsplatz zu bekommen, können bei Lapp in Kooperation mit der IHK und der Agentur für Arbeit eine 6-12 monatige Einstiegsqualifizierung (EQJ) machen. Wer sich bewährt, hat die Chance einen Ausbildungsplatz zu bekommen.

Ziele des Engagements

Die Unternehmerfamilie Lapp ist der Überzeugung, dass Unternehmen eine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft haben und will mit ihrem Engagement und dem des Unternehmens unsere Heimat, in der wir groß geworden sind, unterstützen und einen Beitrag dazu leisten, den Wohlstand und die hohe Attraktivität - zum Leben und als Wirtschaftsstandort - unserer Heimat zu erhalten.

Fakten
Seit wann

Seit vielen Jahren!

Projekt Partner

Öffentliche, kommunale Einrichtung, Gemeinnützige Organisation

Region Baden-Württemberg
Branche Industrie u. Wirtschaft

Lapp Gruppe

AnsprechpartnerIn: Dr. Markus Müller

Schulze-Delitzsch-Straße 25

70565 Stuttgart

Telefon: 0711-7838 5170

www.lappkabel.de

/ 3300 MitarbeiterInnen